GEO Kennzahlen

Wie analysiere ich meine LLM-Markenperformance richtig?

Um ein vollständiges Bild deiner Präsenz in der KI-Welt zu erhalten, bietet blinq zentrale GEO-KPIs (Generative Engine Optimization), die du immer im Kontext deines Marktumfelds und der gewählten Prompts interpretieren solltest.

1. Die zentralen GEO-Kennzahlen


  • Brand Visibility (0–100 %): Misst die allgemeine Präsenz (Erwähnungen, Ranking, Domains). Orientierung: 50 % ist sichtbar, ab 85 % sehr gut sichtbar. Bei allgemeinen Prompts ist eine hohe Visibility ein starkes Signal gegen viele Wettbewerber; bei spezifischen Prompts zeigt sie die Dominanz in einer Nische.
  • AI Share of Voice: Dein Anteil an allen Markennennungen. In einem umstrittenen Markt sind niedrigere Werte normal – hier ist ein hoher Share of Voice das primäre Ziel. In spezialisierten Märkten dient dieser Wert dazu, deine Rolle als Thought Leader zu festigen.
  • Bestes Modell: Identifiziert die KI, in der deine Marke am stärksten performt.
  • Markennennung & Position: Beobachte tagesgenau, wie oft du erscheint und auf welchem Rang (Ziel: Platz 1–3). Steigende Trends bestätigen deine wachsende Relevanz.

Wie interpretiere ich GEO-Daten richtig? 

Umstrittener Markt

In einem kompetitiven Markt muss ein LLM aus einer großen Auswahl relevanter Anbieter:innen filtern. Niedrigere KPI-Werte (des Share of Voice) können ein normales Zeichen für starken Wettbewerb sein, nicht zwangsläufig für schlechte Performance. Der AI Share of Voice ist in diesem Kontext besonders aufschlussreich, da er direkt zeigt, wie groß der Wettbewerb innerhalb einer KI-Antwort ist. Hier eine hohe Zahl zu erreichen ist das Ziel. Je umstrittener der Markt, desto schwieriger. 

Spezialisierter Markt

In einem kleinen oder spezialisierten Markt sind die Voraussetzungen für gute GEO-Ergebnisse günstig. Das strategische Ziel ist es hier, die eigene Marke als Thought Leader der Branche zu etablieren und diese Position kontinuierlich auszubauen.


2. Die Analyse-Ebenen im Detail

  1. Markenebene & Dashboard: Der Klick auf den Namen der Marke bietet eine Performance-Übersicht über alle Prompts dieser Marke hinweg. Nutze die Executive Summary, um Ergebnisse direkt für Stakeholder aufzubereiten. Über den Wettbewerbsvergleich („Top Marken“) kannst du dich direkt mit Konkurrenten messen.
  2. Prompt-Gruppen: Strukturiere deine Analyse thematisch (z. B. Employer Branding vs. Produkt). Dies erlaubt die methodische Differenzierung zwischen gestützten Fragen („Marke A oder B?“) und ungestützten Fragen („Was ist das beste Produkt?“).
  3. Prompt-Ebene: Hier wird die Analyse granular. blinq schlüsselt auf, welche Quellentypen (Corporate, News, Fachpresse, UGC, Rezensionen) die KI für ihre Antworten explizit zu diesem Prompt genutzt nutzt.
  • Quellen-Logik: Identifiziere, welche Domains Kontext liefern und welche konkrete Empfehlungen aussprechen.
  • Quellenliste: Nutze die vollständige Liste am Ende der Ansicht (inkl. Direktlinks), um zu verstehen, ob z. B. Listicles oder Reddit-Diskussionen deine Sichtbarkeit treiben. Hieraus solltest du Ideen für mehr Sichtbarkeit ableiten. Aber auch dabei helfen wir. 

3. Produkte, Key-Messages & Narrative


Sobald dein technisches Setup steht, gehst du in die Tiefe deiner Markenwirkung. Das Herzstück der Analyse ist der sogenannte Key-Message-Pull-Through. Hier prüft blinq, welche deiner Kernbotschaften tatsächlich in der KI-Welt ankommen und wie sie dort bewertet werden.

Botschaften und Sentiment verstehen

Für jedes deiner Produkte extrahiert blinq die spezifischen Botschaften, die LLMs über dich gelernt haben.

  • Sentiment-Check: Jede Botschaft wird auf einer Skala von 0 bis 100 bewertet. So siehst du sofort, ob ein Produkt eher sachlich neutral oder mit einer hohen emotionalen Aufladung wahrgenommen wird.
  • Narrative identifizieren: Du erkennst, welche "Geschichten" die KI über deine Produkte erzählt. Sind das die Narrative, die du selbst gesetzt hast, oder entwickeln die Algorithmen ein Eigenleben?

Marken-Kohärenz als Erfolgsfaktor

Die Analyse deckt auf, wo deine Kommunikation bricht. Wenn wichtige Botschaften fehlen oder verzerrt dargestellt werden, zeigt das eine Diskrepanz zwischen zwei Ebenen auf:


  1. Dein Foundation Layer: Das, was du selbst auf deiner Website und in deinen Dokumenten sagst.
  2. Deine externe Autorität: Das, was die Presse, Reviews und Dritte über dich schreiben.

In blinq kannst du also beides kombinieren. Die Analyse, welche Botschaften in den LLMs ankommen und den Outreach zu genau den Medien-Kontakten, die über dein Thema sprechen oder schreiben. 

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